Kategorie: Aktuelles

Der Ball-Boden-Draw – Workshop mit Tom Duncan – Samstag 9.6.2018 13-14:30

Das selbst erklärte Ziel vieler Golflehrer-Kollegen scheint zur Zeit zu sein, bei möglichst allen Golfern den Ball-Boden-Draw zu produzieren. Für alle, die noch nicht in der Fremdsprache der PGA-Technik versiert sind, handelt es sich natürlich darum, einen Draw zu schlagen und trotzdem das Divot nach dem Ball herauszuschlagen. Ganz toll eigentlich, und sicher eine Bereicherung für die meisten Spieler, zumindest für die Vierer-Flights, die ich gerade an Loch 1 des des GC Mangfalltals beobachte. Sie könnten so etwas wirklich gebrauchen!

Sie merken ja bestimmt, dass ich – obwohl die Sache mit dem BBD (Ball-Boden-Draw) durchaus gar nicht so schlecht ist – trotzdem Vorbehalte habe.

Zuerst möchten die BBD-Protagonisten zeigen, dass sie auch die Zusammenhänge verstehen. Beim Draw kommt der Schläger eher von innen und dieses bedeutet, dass der tiefste Punkt etwas weiter zum rechten Fuß kommen kann. Daher ist ein BBD gewünscht, also von innen – aber auch mit einem steilen Eintreffwinkel auf den Ball. Soweit so gut, aber wie ist es für Martin Kaymer und Colin Montgomerie, die bekanntlich den Ball gerne mit einer Fade-Kurve spielen? Sollten sie sich nun umstellen? Und wenn diese Spieler es nicht machen sollten, warum sollten Club-Spieler es tun?

Ein BBD ist schon eine super Sache, aber in der Realität des Golfspiels hat es keine Bedeutung. Um ein besseres Ergebnis zu spielen ist es egal, welche Kurve der Ball hat, Hauptsache, Sie können es kontrollieren und der Ball kommt dort auf, wo Sie es möchten.

Das ist eigentlich mein Problem mit dem BBD. Es ist genauso wie bei seinem Bruder “der richtige Schlag”. Natürlich sind sie grundsätzlich keine schlechte Sache, aber Golfer werden eben ohne die beiden Schlagkünste einfach besser spielen.

Warum? Weil die Verbindung zwischen besser schlagen und besser spielen leider nur zum Teil gilt. Das eigene und sehr individuelle Spiel kennen zu lernen und umzusetzen ist das Wichtigste. In derselben Situation sieht Monty ein Fade und Tiger ein Draw, und sie spielen den Schlag so, wie sie es sehen – und liegen damit beide richtig.

Es einfach zu verstehen, wo dieser Zwang, den Ballflug zu therapieren (ein schlimmer Ausdruck!) herkommt. Stellen Sie sich vor, der Golflehrer würde nie mit Schülern oder alleine auf den Platz gehen, sodass er selber kaum Golf spielt, sondern er verbringt seine Zeit vor dem Computer-Monitor und schaut einfach Ihre Abweichung von eine Linie an. Vielleicht lässt er nur aus der Hütte von der Matte schlagen. Viel mehr gibt es nicht zu sehen dort!

Es ist schließlich die Kunst am Golfspielen, Ihre eigene Spieltaktik zu verstehen, sie zu entwickeln und zu spielen. Dafür sollten Golflehrer da sein, um den Menschen als individuelle Person zu sehen, seine Stärken und Schwächen herauszufinden und sein Spiel zu verbessern – aber nicht zu ändern.

Also, wenn Sie Lust haben, über das Thema mehr zu erfahren, dann schauen Sie einfach bei unserem Workshop vorbei.

Clubmeisterschaften 2017

Die Entscheidung, unsere Clubmeisterschaften am 2./3. September wetterbedingt nicht auszuspielen hat sich als goldrichtig herausgestellt. Bei schönsten Herbstwetter gingen gestern insgesamt 62 Spieler in den verschieden Altersklassen an den Start.

Hier die am Ende erfolgreichen Siegerinnen und Sieger:

Emily Fellerer – Jugend 105-100=205

Andrea Klüner – Damen  88-83=171

Martina Marschner – AK50 Damen 91-92=183

Stefanie Hartl – Stableford Damen 37 Punkte

Ben Kelling – Jugend – 92-86=178

Sebastian Meininger – Herren 77-78=155

Maik Pour – AK50 Herren 90-79=169

Wolfgang Ling – AK65 Herren 86-91=177

Lukas Kunze – Stableford Herren 47 Punkte

Die Ergebnislisten

Stableford   Zählspiel

Die Impressionen finden Sie in der Mediathek

 

 

4er Clubmeisterschaften – Erst im Stechen fiel die letzte Entscheidung

Rekordbeteiligung und Entscheidung durch Stechen

Insgesamt 28 Teams stellten sich heuer der Herausforderung und unser Spielführer Maik Pour war persönlich über diese Rekordbeteiligung sehr erfreut.

Erst nach doppelter manueller Auswertung konnten die diesjährigen Clubmeister gekürt werden.

Dazu war neben einem doppelten Blick in das Wettspielhandbuch auch eine, dem Spielmodus geschuldete, manuelle

Turnierauswertung notwendig. Die ersten 9 im klassischen Vierer wurden durch ein 4er Bestball auf den Bahnen 10-18 ergänzt.

In der Addition ergab sich dann folgender Endstand:

 

4er Clubmeister wurden im Stechen Florian und Günter Bielmeier : 34 Bruttopunkte , ebenso wie Team Klier

4er Clubmeister in der Nettowertung ging damit an Max und Karl-Heinz Klier : 38 Nettopunkte

4er Clubmeister bei den gemischten Teams wurden Martina und Thomas Marschner : 28 Bruttopunkte

4er Clubmeister bei den gemischten Teams im Netto ging an unser Nachwuchsteam Emily Fellerer und Moritz Inquart : 31 Nettopunkte

Allen Sieger herzlichen Glückwunsch und Guten Appetit beim Siegeressen im Ollinger Steakhaus.

 

P.S. die Greenkeeper bedanken sich sehr herzlich für die lobenden Worte und die gespendeten 340€

 

 

 

 

SOMMERFEST AM 8. JULI 2017 MIT STEFAN KRÖLL

30 Jahre GC Mangfalltal

Wir freuen uns, anlässlich unseres Sommerfestes am 8.Juli, Stefan Kröll im Festzelt zu einem „Best of“  präsentieren zu dürfen.

Natürlich haben wir rund um das Fest noch weitere Aktivitäten:

von 10:00 bis 12:00 Uhr  können Hobbygärtner und Interessierte einen Blick hinter die Kulissen des Greenkeeping werfen.

von 12:00 bis 16:00 Uhr  gibt es Freibier und Schnuppergolfen für Groß und Klein auf unserem Übungsgelände

ab 18:00 ist dann Einlass ins Festzelt – Unser Wirt  verwöhnt die Abendgäste mit Schmankerlplatte, Spanferkel, Steckerlfisch und Grillbuffet.

um 20:00 heisst es dann: Der GC Mangfalltal proudly presents: Stefan Kröll – Best of – 90 Minuten beste Unterhaltung von und mit Stefan Kröll

 

Karten für 49€ inklusive Essen erhalten Sie im Sekretariat des Golfclubs oder telefonisch unter 08063-6300

 

 

 

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